Tansania

Im gewaltigen Ngorongoro-Krater findet scheinbar alles zusammen, was die Schöpfung hervorgebracht hat. Faszinierend, wie unaufgeregt Tiere, bei deren Anblick jedes Herz hüpft, durch die grandiose Kulisse ziehen. Heften Sie sich in der Serengeti an die Spuren der Big Five. Verfolgen Sie zwischen Kilimanjaro und Viktoriasee die Wege von Giraffen, Gnus, Elefanten, Zebras und Hyänen. Schauen Sie Krokodilen beim Sonnenbad und Flusspferden beim Planschen zu. Erklimmen Sie den Kilimanjaro oder den Mount Meru, bevor Sie das beeindruckende Rift Valley überqueren und zur Safari aufbrechen. Lassen Sie sich den Reichtum der Natur von kompetenten Guides näherbringen, übernachten Sie in abgelegenen Safaricamps und in Lodges, die keine Wünsche offen lassen. Verbringen Sie danach genüssliche Tage auf der Gewürzinsel Zanzibar.

Serengeti Nationalpark

Tansania Serengeti Antilopen Goldenes Licht Grassavanne
Antilopen in der Savanne
Tansania Serengeti NP Gnus Akazie
Gnus
Tansania Serengeti Nationalpark Löwen Rudel
Löwenfamilie

Bereits der Name Serengeti weckt Sehnsüchte in uns. Tatsächlich ist die Serengeti ein Paradies. Im Wechsel von Regen- und Trockenzeiten weiden hier Millionen von Huftieren. Im Rahmen der Großen Tierwanderung (Great Migration) ziehen immense Gnu-Herden im Uhrzeigersinn durch die hiesige Savanne. Auch Zebras und Thomsongazellen machen mit. Im Jahreszyklus durchstreifen sie die Serengeti und die angrenzende Masai Mara in Kenia, wobei sie von November/Dezember bis in den August hinein in Tansania zu sehen sind. Die Serengeti besteht aus Grassavanne und Wäldern sowie vereinzelten Granitfelsen (Kopjes). Im Süden ist die Erde besonders mineralienhaltig. Dort gibt es alljährlich Nachwuchs. Giraffen lieben die Blätter der Akazien in der Serengeti, Flüsse wie der Grumeti bieten Krokodilen und Flusspferden eine Heimat und ziehen hunderte von Vogelarten an. Wo es Beutetiere gibt, da lauern auch Raubtiere. Ob Gepard, Löwe oder Geier, im Serengeti Nationalpark kann, wer genügend Zeit mitbringt, nahezu alle afrikanischen Tierarten zu Gesicht bekommen, Büffel sogar in großen Herden. Halten Sie Ausschau nach einem Afrikanischen Strauß, einem Erdwolf, einem Warzenschwein und den stattlichen Tüpfelhyänen und gehen Sie auf Fotojagd nach Elefanten oder ihren nahen Verwandten, den Klippschliefern, die sich gerne in der Nähe menschlicher Siedlungen aufhalten. Unterkünfte stehen Ihnen in allen Teilen der Serengeti zur Verfügung. Pirschfahrten werden morgens und abends angeboten, dann wenn es die meisten Tiere zu sehen gibt und sich das goldene Licht der Serengeti zeigt – perfekt also für Fotos. In der Mittagshitze flirrt die Luft.

Ngorongoro Krater

Tansania Ngorongoro Krater Sonne
Am Ngorongoro Krater
Tansania Ngorongor Olduvai Schlucht Oldupai Wiege der Menschheit Lucy
Blick in die Olduvai Schlucht

Am östlichen Rand der Serengeti liegt der Ngrorongoro Krater. Die Kraterwände schützen den Boden der Caldera perfekt. In dieser befinden sich Steppe, Sumpflandschaften und Wälder. Sie geben einer großen Artenvielfalt einen Lebensraum. Ein kleiner See im Krater beheimatet Flusspferde. Bemerkenswert sind die hohe Raubtierdichte in Ngorongoro und die seltenen Spitzmaulnashörner. Der Ngorongoro Krater ist einer der wenigen Orte in Tansania, an denen Sie tatsächlich alle Big Five (Nashorn, Löwe, Leopard, Elefant, Büffel) zu Gesicht bekommen können. Bekannt ist das UNESCO Welterbe zu Recht auch als Garten Eden. Die Anzahl der zugelassenen Fahrzeuge pro Tag ist begrenzt.

Westlich des Kraters liegt die Oludvai (auch: Oldupai) Schlucht. Sie ist bekannt als Wiege der Menschheit. Im sandigen Boden wurden seit den 1950ern mehrere menschenähnliche Skelette ausgegraben, darunter ein 3 Millionen Jahre altes Skelett, das den Namen Lucy bekam. Lucy war ein Sensationsfund, denn das menschenähnliche Wesen konnte bereits aufrecht gehen.

Kilimanjaro Nationalpark

Tansania Kilimanjaro Besteigung Zeltcamp Machame Route
Machame Route
Tansania Kilimanjaro Rebmann Gletscher Glacier Kili
Rebmann Gletscher
Tansania Kilimanjaro Uhuru Peak Gipfel
Am Uhuru Peak

Vom Kilimanjaro Airport aus geht es nach Moshi, der Stadt am Fuße des Kilimandscharos, seines Zeichens mit 5.895 m die höchste Erhebung Afrikas. Die Besteigung des liebevoll genannten Kili ist ohne technische Schwierigkeiten möglich und zieht daher viele Wanderer in luftige Höhen. Die Höhenakklimatisierung ist jedoch nicht ganz einfach und so erreicht nur ein Teil der ambitionierten Wanderer den Uhuru Peak, den höchsten Punkt des Kilimandscharo Massivs. Verschieden Routen bringen Sie auf den Kilimanjaro. Gemeinsam ist vielen Routen die Wanderung durch grünen Regenwald am Fuße des Bergmassivs und in größeren Höhen durch eine offene Heidelandschaft. Die Machame, Lemosho und Umbwe Routen bringen Sie vorbei am Lava Tower, einem markanten Lavafelsen, bevor es weiter zum Kraterrand und dem höchsten Punkt geht.

Details zur Kilimanjaro Besteigung und den verschiedenen Routen finden Sie hier.

Arusha Nationalpark & Mount Meru

Tansania Mount Meru Krater Arusha Nationalpark
Mount Meru
Afrika Tansania Büffel Arusha Nationalpark Mount Meru
Büffel

Der nächstgelegene Park vom Kilimanjaro Airport aus ist der kleine Arusha Nationalpark bei der gleichnamigen Stadt. Er schützt die Gegend um den Mount Meru, den Ngurdoto Krater und die Momela Seen. Beim Kanu fahren auf den Seen sieht man Zebras, Giraffen und Wasserböcke sowie zahlreiche Vögel, darunter je nach Jahreszeit auch die rosafarbenen Flamingos. Im Wald am Ngurdoto Krater leben Meerkatzen und Colobusaffen. Bei einem Blick in den Krater sehen Sie Großwild grasen. Bergsteiger machen sich an die interessante, wunderschöne Besteigung des 4.566 m hohen Mount Meru, Tansanias zweithöchsten Gipfel. Im oberen Bereich wird es steil und es erwarten Sie einige Kletterpassagen, bevor Sie den Kraterrand und den Socialist Peak erreichen. Am Fuße des Mount Meru leben zahlreiche Büffel und so werden Sie aus Sicherheitsgründen von einem bewaffneten Wildhüter begleitet. Bergnebelwald, Tiersichtungen und die Panoramaaussicht vom Gipfel u.a. auf den schneebedeckten Kili machen die Besteigung des Mount Meru zu einem besonderen Gipfelerlebnis.

Tarangire Nationalpark

Tansania Tarangire Nationalpark Elefant Jungtier
Elefant mit Jungtier
Ostafrika Tansania Selous Game Reserve Lioness in Shade
Löwin

Der Tarangire Fluss zieht dank seines Wassers zahlreiche Tiere an. Bekannt ist der Park für die großen Elefantenherden in den trockenen Wintermonaten, aber auch Büffel, Giraffen, Zebras, Gnus sowie Gazellen und Antilopen sind hier zu finden. Darunter gibt es seltene Tierarten wie z.B. das kleine Kudu, die Elenantilope oder das Gerenuk. Außerdem fühlen sich Großkatzen wie Leoparden, Geparden und Löwen wohl. Und nicht nur das: Knorrige Baobab-Bäume und Schirmakazien erwarten Sie und machen den Tarangire zu einem typisch afrikanischen Nationalpark. Erreichbar ist der Tarangire von Arusha aus im Rahmen einer Tagesetappe.

Lake Manyara Nationalpark

Ostafrika Tansania Selous Game Reserve Silberreiher Great Egret
Silberreiher

Der Lake Manyara Nationalpark liegt zwischen dem Tarangire Nationalpark und dem Ngorongoro Krater. Die Ikonen des Parks sind zweifelsohne die beeindruckenden baumkletternden Löwen. Dieses Verhalten lässt sich überwiegend in den Regenzeiten hier beobachten. Der Lake Manyara Nationalpark mit dem gleichnamigen See ist eingeschlossen von den Klippen des Ostafrikanischen Grabenbruchs und bietet verschiedenartigsten Tieren eine Heimat. Das Panorama von der Abbruchkante des Grabenbruchs aus ist sehr beeindruckend. Man kann den Mount Meru und an besonders klaren Schönwettertagen bis zum Kilimajaro sehen. Flüsse, Seen und Berge im Lake Manyara Nationalpark bilden einen idealen Lebensraum für hunderte von Vogelarten. Der Manyara See wird von rosafarbenen Flamingos und Flusspferden bevölkert. Es gibt tolle Motive zu sehen, darunter auch Büffel und in den kühlen Monaten große Elefantenherden vor der Kulisse des steil aufragenden Ostafrikanischen Grabenbruchs.

Lake Natron

Tansania Flug in die Serengeti Vulkan Ol Doinyo Lengai Heiliger Berg Masai
Ol Doinyo Lengai aus der Luft

Der rötlich schimmernden Lake Natron am Ostafrikanischen Grabenbruch liegt an der Grenze zu Kenia nördlich des Ngorongoro Kraters. Die Fahrt dorthin führt Sie vorbei an einigen Masai Dörfern. Einer der markanten Gipfel am Grabenbruch ist der fast 3.000 m hohe Ol Doinyo Lengai, der heilige Berg der Masai. Nicht weit vom Fuß des atemberaubenden Vulkankegels befindet sich der Lake Natron. Asche aus dem Ol Doinyo Lengai Vulkan hat sich im Seewasser gelöst. Nur wenige Lebensformen können sich dem hohen Salzgehalt des Sodasees anpassen. Unzählige Krebstierchen ernähren sich von spezialisierten Algen im Natronsee. Sie ziehen Zwergflamingos an, die sich wiederum von den Salinenkrebsen ernähren. Der Lake Natron bildet den größten Brutplatz für Zwergflamingos in Ostafrika.

Lake Tanganyika

Afrika Ostafrika Tansania Schimpanse Chimp
Schimpanse

Der Tanganjikasee im entlegenen Westen Tansanias ist noch immer ein kleines Paradies der Artenvielfalt. Vierzehn verschiedene Vegetationsformen prägen den bergigen Mahale Nationalpark, der sich auf einer in den See ragenden Halbinsel befindet. Hunderte von Schimpansen und acht weitere Primatenarten leben im Regen- und Bergregenwald, aber auch andere Säugetiere wie Leoparden und Riesenhörnchen verstecken sich im grünen Dickicht. Natürlich ist der Höhepunkt eines Besuchs im Mahale Nationalpark ein geführtes Schimpansen Tracking. Am Lake Tanganyika können Sie Kajak fahren, die Fischer in Katumbi besuchen, Flusspferde beobachten oder an einem Boots- und Angelausflug teilnehmen. Es leben zig Fischarten im See, der als zweittiefster der Erde gilt. Auch der Katavi Nationalpark liegt unweit des Mahale und bietet Ihnen grandiose Safarierlebnisse, die Sie fast für sich alleine haben werden.

Sansibar

Tansania Zanzibar Dhow
Dau im Indischen Ozean
Tansania Sansibar Ausflug Schnorchel Delfine
Delfine vor Sansibar
Tansania Zanzibar Stonetown Dächer Stadt
Stone Town
Tansania Zanzibar Beach Sea View
Strandblick

Orientalisches Flair in Afrika, das bietet der Sansibar Archipel. Auf der Hauptinsel Unguja gibt es wunderschöne, palmengesäumte Sandstrände und Stone Town zu entdecken. Sansibar gilt als tropische Gewürzinsel und als Badeparadies im Indischen Ozean. Die Unterwasserwelt kann beim Schnorcheln näher betrachtet werden, Kajak fahren ist ebenso möglich. Sowohl bei Ebbe als auch bei Flut lädt der Indische Ozean zum Baden ein. Für Genuss sorgen das türkisfarbene Meer, das Rauschen der Wellen und romantische Sonnenuntergänge. Vanille, Muskatnuss und Nelken sowie tropische Früchte werden auf Sansibar angebaut. Kultur und Historisches gibt es in Stone Town zu entdecken. Gewürze gibt es auf dem Markt wie im Orient. Arabische, indische, persische und europäische Einflüsse gepaart mit afrikanischen Traditionen machen Sansibar aus. Kunstvoll geschnitzte Holztüren und Balkone, enge Gassen, ein Sultanspalast und der ehemalige Sklavenmarkt erwarten Sie beim Flanieren und lassen Sie sich wie in einem Märchen aus 1001 Nacht fühlen. Sansibars Küche bietet einen Mix aus indischen und afrikanischen Gaumenfreuden mit Fisch und Meeresfrüchten.

Selous Game Reserve

Tansania Selous Sandbank African Skimmer
Braunmantel-Scherenschnabel
Tansania Selous Wildreservat Game Reserve Elefanten
Elefantenherde
Tansania Selous Game Reserve Löwen
Löwen am Wasser

Das Selous Game Reserve, Afrikas größtes Wildreservat, das doppelt so groß ist wie der Krüger Nationalpark in Südafrika, erreichen Sie nach 45 min Flug ab Daressalam. Der ruhige Süden Tansanias bietet Ihnen ein ungestörtes Erlebnis in der afrikanischen Wildnis. Am Rufiji Fluss leben Flusspferde und Krokodile.Unmengen von Wasservögeln sitzen auf den malerischen Sandbänken. Sie können sich hier zwischen Pirschfahrten, einer Wanderpirsch und Bootssafaris entscheiden. Trockene Miombo-Wälder, Sumpflandschaften und Schluchten prägen das Selous Wildreservat, in dem es große Populationen von Elefanten und Nashörner gibt sowie Tausende von Löwen und seltene Wildhunde.

Ruaha Nationalpark

Ruaha Nationalpark Fluss Tansania Krokodile
Krokodile am Fluss
Tansania Ruaha NP Massaigiraffe Giraffe
Massaigiraffe
Tansania Ruaha NP
Ruaha Nationalpark

Eine erstaunliche Pflanzen- und Vogelvielfalt gibt es am Ruaha Fluss im gleichnamigen Nationalpark zu entdecken. Seltene Rappenantilopen, seltene Wildhunde, viele Elefanten, Kudus, Löwen, Leoparden und natürlich im Fluss lebende Flusspferde und Krokodile haben hier ein Zuhause. Der Ruaha Nationalpark ist vielseitig. Weites Grasland mit Akazien und Wälder sowie spektakuläre Schluchten gibt es hier. Abseits der üblichen Touristenpfade gehen Sie auf Pirschfahrten mit Giraffen, Löwen, Hyänen, verschiedenen Antilopenarten und Vögeln.

Länderinformationen

Einreise
Deutsche, Schweizer & Österreicher benötigen ein Visum (Kosten z.Zt. 50 USD, Stand: August 2019), welches bei der Einreise oder online https://eservices.immigration.go.tz/visa/ erhältlich ist. Da bei der Visaerteilung am Flughafen mit z.T. mehrstündigen Wartezeiten zu rechnen ist, wird geraten, sich das Visum vorab online zu besorgen. Ihr Reisepass muss noch 6 Monate über das Reiseende hinaus gültig sein. Die Bestimmungen können sich jedoch jederzeit ändern.

Bevölkerung
55 Millionen Einwohner. Davon sind 97% Afrikaner - vorwiegend Bantu. Außerdem leben hier Niloten, Nilo-Hamiten, Araber und Europäer.

Essen und Trinken
Es gibt sehr gutes und meist europäisches Essen. Das Leitungswasser ist kein Trinkwasser. Wasser sollte gekauft oder abgekocht werden.

Sprache
Die Amtssprachen sind Kisuaheli und Englisch. Umgangssprachen sind außerdem einheimische Bantu-Sprachen.

Gesundheit
In Tansania existiert eine ärztliche Versorgung nur in den Großstädten. Eine Reiseapotheke mit Insektenschutzmitteln, Verbandszeug, Schmerzmitteln und Erste-Hilfe-Ausstattung sollte stets zum Reisegepäck gehören. Nehmen Sie zusätzlich alle für Sie wichtigen Medikamente von zu Hause mit. Gelbfieberimpfung ist verpflichtend vorgeschrieben, wenn Sie nach Zanzibar reisen oder über ein Gelbfiebergebiet einreisen (z.B. Umstieg an einem afrikanischen Flughafen)! Eine Hepatitis-Impfung sowie Malaria-Prophylaxe werden dringend empfohlen.

Telefonieren
Das Mobilfunknetz arbeitet überwiegend mit dem GSM-Netz, so dass Sie Ihr heimisches Handy fast problemlos nutzen können. Günstiger ist es durchaus, sich vor Ort eine SIM-Card zu kaufen (ca. USD 1) und dann für USD 1 pro Minute nach Hause zu telefonieren. Dafür ist eine Registrierung notwendig.

Kleidung
Generell liegen Sie mit leichter, heller Baumwoll- bzw. Safarikleidung richtig. Speziell in den kühleren Morgen- und Abendstunden ist ein Pullover oder eine leichte Jacke empfehlenswert. Die Strandhotels und -resorts legen auf korrekte (smart-casual) Kleidung Wert, z.B. lange Hosen für Herren.

Klima und Reisezeit
Tansania weist durch die Nähe zum Äquator ganzjährig warme bis heiße Temperaturen auf. Dezember bis März sind die Temperaturen am höchsten, von Juni bis September herrscht der kühlere Winter. Die kleine Regenzeit beginnt im Oktober und endet Anfang Dezember, wobei das Reisen kaum beeinträchtigt wird. In der großen Regenzeit von Mitte März bis Ende Mai sind einige Gebiete unpassierbar. Die Hochsaison für Safarireisen liegt im Juli und August, ab Mitte Dezember bis Februar und von Juni bis Oktober ist die beste Zeit für die Küste. Der Kilimanjaro kann, abgesehen von April und Mai, das ganze Jahr bestiegen werden.

Ortszeit
Im Sommer beträgt der Zeitunterschied +1 Stunde, im Winter +2 Stunden.

Transport und Verkehr
Es herrscht Linksverkehr. Die Straßenverhältnisse sind sehr schlecht; die Anmietung eines Mietfahrzeugs ist nicht zu empfehlen. Bei Flügen mit Kleinflugzeugen beträgt die Gesamt-Freigepäckgrenze max. 15 kg p.P. inkl. Handgepäck. Aufgrund des begrenzten Stauraumes können keine Hartschalenkoffer befördert werden. Dies gilt auch für Ihre Reise im Safari-Fahrzeug. Wählen Sie daher unbedingt ein „weiches“ Gepäckstück, z.B. eine Reisetasche.

Unterkünfte
Die Campingplätze sind sehr einfach, meist ohne nennenswerte sanitäre Einrichtungen. Die Spanne der festen Unterkünfte reicht von einfachen Bandas/Gästehäusern über familiäre Lodges bis hin zu luxuriösen Safaricamps.

Währung und Zahlungsmittel
Die Landeswährung ist der Tanzania Shilling (TZS). Die Landeswährung darf weder ein- noch ausgeführt werden. Einige Kreditkarten werden teilweise akzeptiert. Es werden nur neue USD-Scheine mit Druckdatum ab 2006 akzeptiert! Bitte achten Sie sorgsam darauf, dass Sie beim Geldwechsel in Europa entsprechend neue Scheine erhalten. USD und EUR können Sie vor Ort in Tanzanische Shilling tauschen.

Stromversorgung
Die Spannung ist 220 Volt und es wird ein Adapter (3-Loch) für britische Dreifachkontakte (Flachkontakte) benötigt.

Flugzuschläge und Fluggebühren
Sind derzeit im Flugticket enthalten. Je nach Fluggesellschaft kann jedoch eine Gebühr zusätzlich erhoben werden. Visa bzw. Flughafengebühren am Flughafen Zanzibar müssen mit Kreditkarte bezahlt werden.

Trinkgeld
Dies ist für die Reiseleitung, Träger, Fahrer und Köche am Ende der Safari oder Bergtour seit Jahren üblich. Wir können diese Beträge nicht in den Reisepreis einrechnen. Planen Sie bitte deshalb für die Safaris und Bergbesteigungen ein entsprechendes Trinkgeld ein. Als Richtwerte gelten: auf Safaris für den Fahrer/Reiseleiter ca. USD 13-15 und für den Koch (Campingsafaris) ca. USD 10-12 pro Tag. Für den Bergführer ca. USD 90-120, für den Assistenten USD 50-90, für einen Koch und Kellner ca. USD 45-60, für Träger ca. USD 30-35. Alle Werte jeweils von der gesamten Gruppe, nicht pro Reisegast.

Plastiktüten
Die Einfuhr von Plastiktüten jeglicher Art ist verboten und wird mit hohen Strafen geahndet. Ausgenommen sind die wiederverschließbaren Plastikbeutel für den Transport von Flüssigkeiten im Flugzeug.